|
O Thurgau, du Heimat, wie bist
du so schön,
wie bist du so schön.
Dir schmücket der Sommer die Täler und Höhn!
O Thurgau, du Heimat, wie bist du so hold,
dir tauchet der Sommer die Fluren in Gold.
O Land, das der Thurstrom, sich
windend durchfliesst,
sich windend durchfliesst,
dem herrlich der Obstbaum, der Weinstock entspriesst.
O Land mit den schmelzenden Wiesen besät,
wo lieblich das Kornfeld der Abendwind bläht.
O Heimat, wie blüht dir im
sonnigen Glanz,
im sonnigen Glanz,
von Dörfern und Feldern ein herrlicher Kranz.
O Heimat, wie tönt dir bei Feier und Grab
das Glockengeläute vom Kirchturm herab.
Oh Thurgau wie liebe, wie schätze ich Dich
wohl locken viel schönere Gegenden mich
Oh Thurgau mich fesselt ein engeres Band
An Dich du geliebtes wonniges Land
Und finde ich schlummernd im
Grabe einst Ruh
Dann decket die heimische Erde mich zu
Und öffnet das Jenseits sein strahlendes Tor
dann schweb ich von Heimat zu Heimat empor
Drum, Thurgau, nimm hin noch den schwellendenGruss,
den schwellenden Gruss;
nimm hin von den Lippen den glühenden Kuss,
und bleibe in Eintracht und Liebe vereint,
dann ewig die Sonne des Friedens dir scheint.
dann ewig die Sonne des Friedens dir scheint.
|